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SEPA Umstellung - Jetzt Checkliste herunterladen

Stichtag 1. Feburar 2014: Das SEPA-Verfahren ersetzt das bisher verwendete Lastschrift- und Überweisungsverfahren.

Was bedeutet SEPA?

SEPA bedeutet Single Euro oder European Payment Area, zu Deutsch einheitlicher Euro-Zahlungsverkehr. Bereits seit dem 1. November 2009 besteht das sogenannte SEPA-Verfahren und hat das Ziel den bargeldlosen Zahlungsverkehr in den EU- und EWR-Staaten (31 EU-/EWR-Staaten zuzüglich Monaco und Schweiz) zu vereinheitlichen. Bisher für Auslandstransaktionen genutzt, gilt die neue EU-Zahlungsrichtlinie ab dem 1. Februar 2014 auch für das Inland. Damit werden die bestehende Zahlverfahren durch SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften abgelöst.

 

 

 

Was bedeutet SEPA für Sie?

Ab dem 1. Februar 2014 müssen Überweisungen und Lastschriften innerhalb Deutschlands nach dem SEPA-Verfahren durchgeführt werden. Statt Kontonummer und Bankleitzahl müssen dann Iban und Bic angegeben werden. Iban und Bic findet man bereits heute auf dem Kontoauszug. Bis zum 31. Juli 2014 können Verbraucher übergangsweise jedoch Überweisungen innerhalb Deutschlands in Euro auch noch mit Kontonummer und BLZ aufgeben. Die Banken wandeln diese Angaben automatisch und kostenlos um. 

 

Was bedeutet die Verlängerungsfrist bis August 2014?

Der Europäische Rat und das Europäische Parlament haben zugestimmt, die SEPA-Übergangsfrist bis August 2014 zu verlängern. Damit soll die Gefahr minimiert werden, dass es zu Unterbrechungen im Zahlungsverkehr kommt. Praktisch bedeutet das aber, dass der formelle Stichtag zum 1. Februar 2014 bestehen bleibt.  Zahlungen, die vom Sepa-Format abweichen, können noch bis 1. August 2014 angenommen werden. 


Was ist Iban und Bic?

Die Iban bedeutet „International Bank Account Number“ und ist eine standardisierte internationale Bankkontonummer. Zukünftig, ab dem 1. Februar 2014, ersetzt die Iban  in Deutschland Kontonummer und Bankleitzahl. Diese Kennziffer umfasst in Deutschland 22 Stellen und besteht aus dem Länderkennzeichen DE, einer Prüfziffer und  der Bankleitzahl und Kontonummer.

Der Bic steht für „Business Identifier Code“ und ist vergleichbar mit der Bankleitzahl.  BIC ist ein 8- oder 11-stelliger Code, der zur eindeutigen Identifizierung von Banken dient.  Dieser muss bei Zahlungen ins Ausland (EU- & EWR-Staaten) noch bis Februar 2016 angegeben werden. Für Überweisungen innerhalb Deutschlands kann die Bic optional mit angegeben werden.

Die Angaben zu Iban und Bic des jeweiligen Vertragspartners findet man z.B. auf der Rechnung oder dem Briefbogen.

 

Was müssen Sie im Rahmen der SEPA-Umstellung beachten?

Beantragung einer Gläubigeridentifikationsnummer

Als Zahlungsempfänger (Privatpersonen gleichermaßen wie Unternehmen) benötigt man eine Gläubigeridentifikationsnummer. 

Mit dieser Nummer kann ein Zahlungsempfänger eindeutig identifiziert werden und ist daher dem Zahlungspflichtigen unbedingt mitzuteilen.  Unter www.glaeubiger-id.bundesbank.de  kann man diese Nummer beantragen. Die Gläubigeridentifikationsnummer muss nur einmalig beantragt werden.

 

SEPA-Lastschriftmandat erforderlich

Nach der Übergangsfirst zum 01. August 2014 wird auch das bisherige Lastschriftverfahren eingestellt. Lastschrift-Mandate ersetzen dann die ehemaligen Einzugsermächtigungen.

Das heißt, dass der Zahlungspflichtige seine Zustimmung zur Abbuchung eines fälligen Betrags erteilt haben muss. Unter bestimmten Voraussetzungen können bereits erteilte Einzugsermächtigungen weiterhin genutzt werden und für den Einzug von SEPA-Basislastschriften verwendet werden.

Diese Regelung gilt nicht für SEPA-Firmen-Lastschriften.

Die erteilten Mandate verbleiben beim Zahlungsempfänger und sollten im Original aufbewahrt werden. Mit dem europaweit geltenden SEPA-Lastschriftverfahren können so  einfach und problemlos fällige Rechnungsbeträge in Deutschland und ganz Europa eingezogen werden.

 

SEPA-Basislastschriften und  SEPA-Firmenlastschriften

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen SEPA-Firmenlastschriften und SEPA-Basislastschriften. Als Privatperson kann man ausschließlich SEPA-Basislastschriftmandate erteilen. Das Firmenlastschriftmandat ist ausschließlich für den Verkehr mit Geschäftskunden vorgesehen, d.h. der Zahlungspflichtige darf kein Verbraucher sein.

 

Exaktes Fälligkeitsdatum für die Kontobelastung

Das Besondere an der SEPA-Lastschrift ist die Vereinbarung eines fixen Fälligkeitsdatums für die Kontobelastung.  Dieser Termin ist dem Zahlungspflichtigen vorab mitzuteilen und zwar mindestens 14 Tage vor der tatsächlichen Kontobelastung. Diese Frist gilt nicht, wenn schriftlich bzw. vertraglich eine kürzere Frist mit dem Zahlungspflichtigen vereinbart wurde.

 

Achtwöchige Rückrufmöglichkeit ohne Angaben von Gründen

Bei SEPA-Basis-Lastschriften kann die Zahlung bis zu 8 Wochen nach Abbuchung ohne Angaben von Gründen zurückgerufen werden. Bei fehlenden Mandaten verlängert sich die Rückruffrist sogar auf 13 Monate. Bei SEPA-Firmenlastschriften entfällt jedoch der Erstattungsanspruch nach Kontobelastung.


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